Notfall

Neurologischer Bereich

Der Fachbereich Neurologie bietet Rehabilitation auf höchstem Niveau. Sei es nach Schlaganfall, Operationen oder entzündlichen Erkrankungen des Nervensytems. Das RehaCentrum Hamburg mit seinem interdisziplinären Rehabilitationsteam bietet Ihnen individuelle Rehabilitation abgestimmt auf Ihr Krankheitsbild.

Das RehaCentrum hat folgende Zulassungen:

  • Deutsche Rentenversicherung Nord
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Gesetzliche und private Krankenversicherungen
  • Heilfürsorge
  • Bundeswehr
  • Unfallversicherungsträger
  • Berufsgenossenschaften (nur in Einzelvereinbarung)

Im Folgenden werden Ihnen die einzelnen Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Beantragungen vorgestellt.

Indikationen

  • Schlaganfall (Hirninfarkt und -blutung)
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Behandlung nach operationen des Gehirns und Rückenmarks
  • Multiple Sklerose
  • Enzephalitis (Gehirnentzündung)
  • Hypoxische Hirnschädigung (Schädigung durch schwerem Sauerstoffmangel)
  • Neurodegenerative (nervenmindernde) Systemerkrankungen wie z.B. Parkinson-Syndrome)
  • Angeborene Erkrankungen oder Missbildungen des Nervensystems
  • Polyneuropathien und andere Erkrankungen des peripheren Nervensystems
  • Muskelerkrankungen
  • Epileptische Anfallsleiden
  • Chronische Schmerzzustände (z.B. Kopfschmerzen und Zostenneuralgien)

Ärztliche Sprechstunde für Rehabilitationsanfragen

Auf Wunsch kann ein Termin in der privatärztlichen Sprechstunde bei Dr. Gabriele Bender vereinbart werden: Anamneseerhebung und gründliche Untersuchung von Patienten zur Klärung von Rehabilitationsbedarf und Hilfsmitteln und Stellen von Anträgen für Reha-Maßnahmen und Formulieren von Widersprüchen (Abrechnung nach GOÄ).
Bitte kontaktieren Sie uns unter Tel. 040/253063-505 oder Email neurologie@rehahamburg.de

Ambulant oder stationär?

Folgende Argumente sprechen eher für eine ambulante Rehabilitation

  • Ausreichende Mobilität und Selbstständigkeit
  • Nähe zum Wohnort
  • Beibehalten der gewohnten sozialen Umgebung
  • Möglichkeit des begleitenden dosierten Beginns von beruflichen oder häuslichen Belastungen

Stationäre Rehabilitation

Folgende Argumente sprechen eher für eine stationäre Rehabilitation

  • Notwendigkeit einer medizinischen Überwachung
  • Pflegebedürftigkeit
  • Notwendigkeit eines Abstandes von der gewohnten sozialen Umgebung

Multidisziplinäres Rehabilitations-Team

  • Ärzte
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Neuropsychologie
  • Psychologie
  • Pflege
  • Sozialdienst
  • Ernährungsberatung

Therapeutische Behandlungsformen

  • Physiotherapie (Therapie nach Konzepten von Bobath, PNF und Vojta, Gleichgewichtszirkel)
  • Ergotherapie (Behandlung auf neurophysiologischer Basis, Armeo-Training (Armbewegungstrainer), Übungen nach Prof. Taub (in Anlehnung an die Forced-use-Therapie), Spiegeltherapie, Arm-/Handzirkel, ADL-Training, PC-gestütztes Hirnleistungstraining (PC-gestützt wie auch im Gruppensetting), Beratung in der Hilfsmittelversorgung)
  • Logopädie (Diagnostik und Therapien von Aphasien und sprechmotorischen Störungen, Orofaciales Training bei Gesichtslähmungen, Therapie von Schluckstörungen)
  • Neuropsychologie (AnpDiagnostik und Therapie von Hirnleistungsstörungen, Computergestützte neuropsychologische Therapie, PC-gestützte Behandlung von Gesichtsfeldausfällen, Psychologische, stützende Gespräche)
  • Physikalische Therapie (Apparative oder manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie, Wärme- und Kältepackungen, Massagen)
  • Medizinische Trainingstherapie (Übungen an Geräten unter Anleitung, Kraft- und Ausdauertraining)
  • Entspannungstherapie (Progressive Relaxation nach Jacobsen, Training für Körperwahrnehmung (Tai Chi/ Qi Gong/Feldenkreis))
  • Sozialdienst (Beratung von Patienten und Angehörigen zu sozialen Fragen,insbesondere Hilfestellung bei Anträgen zur Pflegeversicherung, Schwerbehindertenausweis und beruflicher Reintegration, Organisation der häuslichen Versorgung und Abklärung der sozialen Sicherung)
  • Gesundheitsbildung/Schulungen (Arztvorträge zum Thema Schlaganfall und Multiple Sklerose, Ernährungsvorträge, Lehrküche, Seminare zur Raucherentwöhnung, Allgemeine Gesundheitsvorträge (z.B. Alltagsdrogen, Schutzfaktoren), Stressbewältigungsprogramm, Seminare zur Schmerzbewältigung)
  • Pflege (Aktivierende Pflege des Patienten, Unterstützung im Management von Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Antikoagulantien-Behandlung, Beratung von Angehörigen, Vorbereitung der Rückkehr in die Häuslichkeit)

Spezielle Therapieangebote

  • Armeo-Training: Armbewegungstrainer
  • Saebo: Funktionelles Handtraining
  • Physiotherapie bei Patienten mit elektrischen Fußstimulatoren (z.B. ActiGait)
  • Übungen nach Prof. Taub (in Anlehnung an die Forced-use-Therapie)
  • Spiegeltherapie
  • Balance-Training mit Computer-Feedback
  • Spezielle Therapie von Gesichtsfelddefekten (restaurative und kompensatorische Therapien am PC)
  • City-Training (Nutzung öffentlicher Verkehrsmitteln)