Notfall

Ambulante Reha

Tagsüber Rehabilitation – abends zu Hause

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, tagsüber entspannt und konzentriert Ihr Rehabilitationsprogramm durchzuführen und abends wieder in Ihrer vertrauten Umgebung zu sein. Was Sie bei uns lernen, können Sie zu Hause ausprobieren und auftretende Schwierigkeiten schon am nächsten Tag mit Ihrem Therapeuten besprechen. Auch nach Ihrer Rehabilitation haben Sie die Möglichkeit, in unserer Einrichtung weiter zu trainieren.

Der Vorteil der ambulanten Rehabilitation liegt darin, dass Sie Ihre Angehörigen, Ihr soziales und berufliches Umfeld in den Rehabilitationsprozess mit einbeziehen können. Gerade bei lang andauernden Therapien zeigt sich der Wert dieses Konzeptes.

Im RehaCentrum Hamburg erhalten Sie bereits am ersten Tag eine sorgfältige Untersuchung durch unsere Ärzte. Auf diesen Ergebnissen basierend wird Ihnen ein individuell erstellter Therapieplan ausgehändigt. Bei der Therapieplanung achten wir darauf, dass wir Sie nicht überfordern. Während der Rehabilitation werden Sie lernen, mit Ihrer Erkrankung umzugehen. Ihre Leistungsfähigkeit wird kontinuierlich gesteigert, damit Sie ganz oder teilweise Ihre vorherige Leistungsfähigkeit wiedererlangen oder, wo dies nicht möglich ist, lernen, besser mit den Einschränkungen umzugehen.

Warum ambulante Rehabilitation?

Rehabilitation bedeutet alte und vertraute Fähigkeiten wieder, teilweise auch neu, zu erlernen. Da es das Ziel ist, diese Fähigkeiten im Alltag ein- und umsetzen zu können, sollten auch die Therapie / das Training möglichst alltagsnah sein. Dies gewährleistet die ambulante Rehabilitation, die Erfahrungen in der Rehabilitation mit Erfahrungen "am Feierabend und am Wochenende" im häuslichen und beruflichen Alltag verbindet. Bei berufstätigen Patienten besteht die Möglichkeit, die berufliche Wiedereingliederung auch in Absprache mit dem Arbeitgeber direkt einzuleiten.

Ist die ambulante Rehabilitation weniger umfangreich als die stationäre?

Nein, die ambulante Rehabilitation verfügt neben den Ärzten über dieselben Therapeuten wie eine stationäre Rehabilitationsbehandlung: Neuropsychologen, Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter und Diätassistenten. Für jeden Tag wird ein kompakter Stundenplan für Einzel- und Gruppentherapien zusammengestellt, um unnötige Wartezeiten zu minimieren. Zusätzlich werden die Alltagssituationen zu Hause, im Fahrzeug, am Arbeitsplatz, bei Ausübung des Hobbys etc. im Rahmen sogenannter "Hausaufgaben" als Trainingsbereich genutzt und von uns bei Bedarf begleitet.

Wie intensiv ist ambulante Rehabilitation?

Der Stundenplan umfasst täglich bis zu sechs Therapieeinheiten, die sich aus Einzeltherapien, Gruppentherapien sowie Therapien an Geräten und intensiven Eigenprogrammen zusammensetzen. Insgesamt liegt die Therapiedauer bei 4 - 6 Stunden/Tag. Der Trainingsplan wird individuell aufgrund des Störungsmusters des Patienten und seiner Belastbarkeit zusammengestellt.

Welche Argumente sprechen eher für eine ambulante oder für eine stationäre Rehabilitation?

Ambulante Rehabilitation

Folgende Argumente sprechen eher für eine ambulante Rehabilitation

  • Ausreichende Mobilität und Selbstständigkeit
  • Nähe zum Wohnort
  • Beibehalten der gewohnten sozialen Umgebung
  • Möglichkeit des begleitenden dosierten Beginns von beruflichen oder häuslichen Belastungen

Stationäre Rehabilitation

Folgende Argumente sprechen eher für eine stationäre Rehabilitation

  • Notwendigkeit einer medizinischen Überwachung (z.B. Rhythmusstörung, Wundheilungsstörung, Kreislaufinstabilität)
  • Pflegebedürftigkeit
  • Notwendigkeit eines Abstandes von der gewohnten sozialen Umgebung

Welche Voraussetzung muss ein Patient erfüllen?

Er muss ausreichend mobil und sicher auf den Beinen sein, um den Weg zu uns zu schaffen. Von den Kostenträgern wird gefordert, dass der Patient die Einrichtung mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Falls dies nicht der Fall ist, müssen der Patient und seine Angehörigen motiviert sein, den Transport des Patienten durchzuführen. Selbstverständlich können auch Patienten, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, aufgenommen werden.

Wer bezahlt den Transport?

Leider können wir keinen Transport zur Verfügung stellen. Die Kosten, die durch die Nutzung von Verkehrsmitteln entstehen, werden entweder durch den Rentenversicherer oder bei Krankenkassenpatienten von der Einrichtung erstattet. Nur in Einzelfällen stimmen die Krankenkassen einem Transport (Taxi, Krankentransport) zu, dieses muss unbedingt vorab geklärt werden. Vorteilhaft ist, wenn Angehörige bereit und in der Lage sind, den Patienten täglich hin und her zu fahren. Bei der Suche eines Fahrunternehmens und der Organisation sind wir gerne behilflich.