Notfall

Die Ernährung im RehaCentrum

Was ist das Ziel von "Station Ernährung"?

"Station Ernährung" ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) und unterstützt die Verantwortlichen für die Verpflegung in Rehabilitationskliniken bei der Umsetzung einer bedarfsgerechten und ausgewogenen Verpflegung und ermöglicht Ihnen – als Patient – eine Auswahl aus einem vollwertigen Verpflegungsangebot. Mit der erfolgreich bestandenen Zertifizierung „Station Ernährung“ wird sichergestellt, dass die Verpflegung im RehaCentrum Hamburg nach den aktuellen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zusammengestellt ist.

Qualitätsbereich „Speiseplanung und- herstellung“:

  • frittierte und/oder panierte Produkte werden maximal 3 x in der Woche angeboten.
  • Zucker und Jodsalz werden sparsam eingesetzt.
  • frische oder tiefgekühlte Kräuter werden zum Würzen bevorzugt.
  • die Berücksichtigung kulturspezifischer und regionaler Essgewohnheiten sowie religiöser Aspekte.

Hier wird u.a. auf eine fettarme und nährstoffschonende Zubereitung geachtet. Bei besonderen Ernährungssituationen sind diätetische bzw. spezielle Kostformen im Angebot. Besonderer Wert wird zusätzlich auf einen übersichtlich gestalteten Speiseplan gelegt, der Ihnen als Patient immer vorab zur Verfügung gestellt wird.

Qualitätsbereich „Lebenswelt“:

  • die Festlegung von adäduaten Essenszeiten.
  • angemessene Essenszeiträume.

Neben der Lebensmittelauswahl und dem Angebot vollwertiger Mahlzeiten tragen der Service und die Kommunikation bei der Speisenverteilung wesentlich zur guten Atmosphäre in unserem Haus bei. Daher wird dieser Bereich ebenfalls bei der Zertifizierung berücksichtigt.

Qualitätsbereiche

Drei Qualitätsbereiche „Lebensmittel“, „Speiseplanung und -herstellung“ und „Lebenswelt“ werden überprüft.

Qualitätsbereich „Lebensmittel“ in der Vollverpflegung:

  • mehrmals pro Woche werden abwechselnd Speisekartoffeln, Parboiled Reis, Teigwaren, Brot, Brötchen und andere Getreideprodukte, davon mindestens 2 x täglich Vollkornprodukte, angeboten.
  • mehrmals am Tag wird Gemüse, Salat sowie Obst gereicht.
  • mindestens 2 x täglich werden Milch und Milchprodukte angeboten, z.B. als Milch, Käse, Quark, Joghurt.
  • in der Mittagsmahlzeit wird maximal 3 x wöchentlich Fleisch integriert – davon höchstens 1 x wöchentlich Fleischerzeugnisse, inkl. Wurstwaren, wie Hackfleischsoße, Frikadellen, Bratwurst.
  • mindestens 2 x wöchentlich wird Seefisch aus nicht überfischten Beständen gereicht.
  • Getränke sind ständig verfügbar.