Stationäre Rehabilitation (Standort Martinistraße)

Die stationäre Rehabilitation unterscheidet sich in zwei Durchführungsformen:

Neurologische Reha-Phase C:

Während der stationären Frührehabilitation in der Phase C behandeln wir Patienten mit schweren, komplexen Krankheitsbildern, die bereits in der Therapie aktiv mitarbeiten können,  aber noch kurativ-medizinisch und mit hohem pflegerischen Aufwand betreut werden müssen. Diese Patienten haben in der Regel einen sog. Barthel-Index von 30-70 Punkten.

Rehabilitationsziel ist die Eingliederung in den Alltag mit der hiermit verbundenen Selbstständigkeit bei den basalen Aktivitäten des täglichen Lebens. Der Patient ist bewusstseinsklar, kommunikations- und interaktionsfähig und kann einfachen Anweisungen folgen. Er ist an der Bettkante und am Rollstuhl teilmobilisiert. Er ist in den meisten Verrichtungen des alltäglichen Lebens, aufgrund von sensomotorischen und/oder psycho-kognitiven Ausfällen, auf Hilfe angewiesen.

Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihre Sozialversicherungsnummer, Ihre Krankenkassenkarte sowie Ihre Bankverbindung in der Klinik benötigen.

Neurologische Reha-Phase D:

Stationäre Patienten in der Phase D sind leichter betroffen und können sich auf Stationsebene (ggf. mit Hilfsmitteln) selbständig fortbewegen. Sie sind vollständig orientiert und  im Wesentlichen selbständig bei den Aktivitäten des alltäglichen Lebens, insbesondere im Bereich der Selbstversorgung wie Waschen, Anziehen, Toilettenbenutzung, Essen und Mobilität. Spezielle Pflegeaufgaben können jedoch noch erforderlich sein. Alltagsrelevante mentale Störungen (insbesondere kognitive Defizite) stehen oft im Vordergrund. Es besteht durchgängig eine Kooperationsfähigkeit und -bereitschaft, Handlungs- und Lernfähigkeit.

Die Patienten kommen im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung (AHB) im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt zur Aufnahme oder im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation, beantragt durch einen Haus- oder Facharzt