Liebe Patientinnen und Patienten,

da wir die „Pneumologische Rehabilitation“ aus wirtschaftlichen Gründen zum 31.08.2020 schließen werden, ist eine Patientenaufnahme im August leider bereits nicht mehr möglich. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an einer Rehamaßnahme in unserer Einrichtung und möchten Sie bitten, sich bezüglich einer Auskunft über alternative Anbieter von pneumologischen Rehabilitationen an Ihren Kostenträger zu wenden.

Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, stehen wir Ihnen gern täglich zwischen 9 Uhr und 14 Uhr unter der Rufnummer 040 – 25 30 63 710 zur Verfügung.

Pneumologischer Bereich

Unsere Therapieangebote richten sich an Patienten, die an einer Erkrankung der Atmungsorgane leiden und die ihre Krankheit besser bewältigen und Kraft für den Alltag schöpfen wollen. Gerne geben wir Ihnen dabei "Rückenwind" mit unserer Erfahrung und unserem Wissen.

Pneumologische Rehabilitation am Standort UKE

Das Rehacentrum hat folgende Zulassungen:

  • Deutsche Rentenversicherung Nord
  • Gesetzliche und private Krankenversicherungen
  • Berufsgenossenschaften
  • Unfallversicherungsträger

Im Folgenden werden Ihnen die einzelnen Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Beantragungen vorgestellt.

Indikationen

Pneumologische Rehabilitation ist indiziert bei vielen Lungenerkrankungen. Dazu zählen:

  • Chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem, COPD ab Stadium II n. NVL (2)
  • Asthma bronchiale
  • Lungengerüsterkrankungen (einschließlich Sarkoidose, Asbestose)
  • Bronchiektasen
  • Maligne Erkrankungen der Atmungsorgane (z.B. nach Operation bzw. nach und während Chemotherapie und Bestrahlung)
  • Nach Lungenoperationen (z.B. nach Volumenresektion, Lungentransplantation, Pleuraempyem, Lungenabzess)
  • Zustand nach entzündlichen Prozessen der Lunge und der Pleura
  • Thoraxwanderkrankungen
  • Chronisch respiratorische oder ventilatorische Insuffizienz
  • Strukturierte Behandlungsprogramme (DMP) bei COPD und Asthma bronchiale

Therapieinhalte

Die Inhalte der multidisziplinären Rehabilitationsmaßnahmen sind definiert und für Deutschland in den BAR-Rahmenempfehlungen aufgeführt:

  • Chefärztliche Beratung und Betreuung
  • sozialmedizinische Beurteilung
  • medikamentöse Therapie
  • Gesundheitsbildung / Gesundheitstraining
  • strukturierte Raucherentwöhnung
  • medizinische Trainingstherapie (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit)
  • Physiotherapie / Atemtherapie
  • Ernährungsberatung / Lehrküche
  • psychologische Betreuung (Einzel- / Gruppenbetreuung, Psychotherapie)
  • Entspannungtherapie / -techniken
  • Sozialberatung, Leistungserschließung
  • Initiierung von Nachsorgeleistungen (u.a. ambulante Lungensportgruppen, Selbsthilfegruppen, Fortführung der Raucherentwöhnung)
  • Ergotherapie
  • Bewegungsbad
  • Gesundheits- und Krankenpflege
  • Beratung hinsichtlich weiterführender Leistungen (u.a. Anregung von berufsfördernden Leistungen, Wohnraumgestaltung)

Die Vorteile einer wohnortnahen Rehabilitation liegen in der Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und Betriebsmedizinern, der Einbindung Angehöriger und der Optimierung einer Rehabilitationsnachsorge. Insbesondere durch diese Nachsorge erreichen wir bei unseren Patienten eine dauerhafte Verbesserung des Erkrankungsbildes. Die Reha kommt zum Patienten und nicht der Patient zur Reha.